Höhenweg
Stubaier Alpen
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In keiner anderen Gebirgsgruppe im langen Alpenbogen zwischen Nizza und dem Wienerwald findet man eine derart große Vielfalt an gebirgsbildenden Gesteinsarten wie in den Stubaier Alpen.

Kalkkögel, Serleskamm und Tribulaungruppe bestehen großteils aus hellgrauem Hauptdolomit und erinnern in ihren Felsgestalten stark an die berühmten Nachbarn südlich des Alpenhauptkammes.

Die Berge rund um die Franz Senn- und Regensburger Hütte sowie der Habicht werden größtenteils von Granit gebildet und verleihen den Gipfeln und Graten eine schroffe Gestalt. Sie ähneln den hohen Gipfeln der Westalpen.
Am Alpenhauptkamm, rund um die Dresdner-, Sulzenau- und Bremerhütte trifft man vorwiegend auf Schiefergneis und Gneisglimmerschiefer. Diese Gesteine neigen zu sanfteren Gebirgsformen.
Der seltene Fall, dass eine Hütte genau am Übergang von kristallinem Gestein zu Kalkgestein erbaut wurde, trifft eindrucksvoll auf die Innsbrucker Hütte zu.
Einen überwältigenden Überblick über die Vielfalt der Landschaftsformen gewinnt man von der Starkenburgerhütte aus. Die einzigartige Lage der Hütte gibt den Blick auf den gesamten Bergkranz des Stubaier Hauptkammes frei.

Ergänzt wird die Vielfalt an Formen der Landschaft durch den ewigen Schnee - den Fernern, wie die Gletscher im Stubai genannt werden. An vielen Stellen des Stubaier Höhenweges bieten sich atemberaubende Ausblicke auf diese Wunderwerke der Natur.
Diese Vielfalt schlägt sich nicht nur in den Gegensätzen der Landschaft und Berggestalten nieder, sondern bringt auch eine kaum zu überbietende Vielfalt an Flora mit sich. Aber nicht nur diese Eigenheiten der Stubaier Alpen machen den Höhenweg zu einem Bergerlebnis der besonderen Art. Im Gegensatz zu vielen anderen Durchquerungen beginnt und endet die Wanderung am selben Ort, egal ob man die Wanderung auf der Innsbrucker- oder Starkenburger Hütte beginnt oder auf einer der anderen Hütten beendet, man kommt immer zum Ausgangspunkt Neustift im Stubaital zurück.